Geographischer Überblick

Der Orient

Als Orient bezeichnet man die Länder Vorderasiens und Nordafrikas. Diese bezeichnet man auch als Mesopotamien.

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Zum Orient gehören die Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Türkei, Syrien, Libanon, Israel, Jordanien, Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan

Im Gegensatz zu anderen Ländern dieser Gegend leben im Orient hauptsächlich hellhäutige Menschen. Es wird dort hauptsächlich arabisch gesprochen. Diese wird auch im Koran verwendet.

Der Orient ist einer der neun bzw. zehn Kulturerdteile, wie auch Lateinamerika, Europa Ozeanien (=Australien), usw.

Alle Länder im afrikanischen Bereich waren bis zum 20. Jahrhundert von europäischen Staaten kolonisiert. Dabei veränderte sich die kulturelle und auch gesellschaftliche Lage stark.

Der vordere Orient ist schon seit ca. zwei Millionen Jahren von Homiden besiedelt. Bis vor 12.000 Jahren herrschte dort die Zeit der Jäger und Sammler. Nach dem Ende der letzten Eiszeit begannen die Einwohner mit einem sesshaften Leben, d.h. sie betreiben Ackerbau und Viehzucht. Vor allem wurden die Leute im so genannten Fruchtbaren Halbmond sesshaft.

In der Frühbronzezeit (2900 – 2000 v. Chr.) entwickelten sich im nordafrikanischen Raum die ersten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte. Die Mittelbronzezeit erlebte einen entsetzenden Untergang der sumerischen Kultur und zugleich einen Siegeszug der Semiten. Im südlichen Mesopotamien entstanden die ersten städtischen Siedlungen. Somit ist der Orient ein wichtiger Innovationsraum für alte und neue Kulturen. Begriffe der Naturwissenschaft, Nautik und der Literatur wurden hier geprägt. Das Christen-, Judentum und der Islam haben dort ihren Ursprung. Die meisten Länder die den heutigen Orient bilden sind erst nach dem ersten Weltkrieg entstanden. Vorher gab es nur das Osmanische Reich, das heutige Saudi Arabien und Persien. Häufig sind Geschichte, Kultur und Nation nicht deckungsgleich. Dies ist der Grund weshalb es dort heute noch zu Kriegen kommt.

Die Mauren

Als Mauren werden heutzutage Kelten, Iberer, Phönizier, Griechen, Karthager, Römer und Westgoten bezeichnet. Diese Völker haben alle ihre Spuren in Andalusien hinterlassen. Seine goldene Zeit hatte das Land jedoch im Mittelalter mit der Herrschaft der Araber. Sie kamen im 8. Jahrhundert aus Nordafrika und eroberten zum Großteil die Iberische Insel. Knapp 800 Jahre lang konnten sie sich behaupten. Man findet auch heute noch maurische Hinterlassenschaften, z.B. die Alhambra in Granada.

Die maurische Invasion der Mauren

Die spanischen Muslime werden im allgemeinen Sprachgebrauch als Mauren bezeichnet. Nur eine Minderheit der Truppen die als erstes das europäische Festland vordrangen bestand aus arabischen Muslimen, die meisten waren Berber. In das christliche Spanien traten die Mauren erst 711 ein. Die dort herrschenden Goten waren aber geschwächt. Große Teile des Wissens über die Naturwissenschaften brachten die Mauren mit nach Europa. Außerdem besteht ca. 20% des heutigen spanisch aus arabischen Wörtern. Das Bewässerungssystem wird zum Teil sogar heute noch benutzt. In der spanischen Küche findet man auch viele arabische Gerichte.

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