Wasserkonflikte

Wasserkonflikte im Orient

 

Gliederung

1. Entstehung Israels & Palästina-Konflikt

2. Wasser als Machtfaktor

3. Landwirtschaft im Orient

4. Der zukünftige Orient

 

1. Entstehung Israels & Palästina-Konflikt

– Vertreibung der Juden durch Römer um 70 n. Chr.

– Zerstörung des jüdischen Tempels in Jerusalem

– Auswanderung nach Vorderasien, Nordafrika und Mittelmeergebiet

– Entwicklung des Zionismuses

– Dadurch zunehmender Antisemitismus in Deutschland

– Nach 1933 zunehmende jüdische Einwanderer nach Palästina

– Politische Spannungen zwischen Einwanderern und arabische Bevölkerung

– 1947 Beschluss der UN der Teilung Palästinas in ein arabisches und jüdisches Gebiet (gegen Willen der Araber)

– Schwere Angriffe durch Ablehnung der Araber

– Durch den Rückschlag der Israeliten mussten Araber in ein Flüchtlingslager

– 1967 Sechs-Tage-Krieg zwischen Israel und den miteinander verbündeten Ländern Ägypten, Syrien und Jordanien wegen anhaltenden Spannungen

– Besetzung der Sinai-Halbinsel, Gazastreifen, Westjordan, Ost-Jerusalem und Golanhöhle durch Israeliten

– 1979 Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten → Rückgabe der Sinai-Halbinsel

– Errichten neuer Siedlungen der Israeliten

– Durch Nahost-Friedenskonferenz gegenseitige Anerkennung Israels und PLO

– Gründung eines Palästinesischen Staates

– Rückgabe des Westjordanland und Gaza-Streifen → nicht alle sind damit einverstanden

– 2003 Verschärfung des Konflikts durch Bau eines Sicherheitszaunes

– 2005 Rückgabe des Gaza-Streifens an die Palästiner

 

2. Wasser als Machtfaktor

Bewässerungslandwirtschaft in Trockengebieten der Erde ist wichtigste Grundlage

– Wasserressourcen bleiben begrenzt, bzw. nehmen ab

– Steigerung des Wasserverbrauchs durch Zunahme der Bevölkerung und des höheren Lebensstandard → internationale Konflikte

– Beschlagnahmung des Wassers aus Flüssen für Großprojekte wie Staudammbauten → kein Wasser für Gebiete Flussabwärts

– Ab 1970 Fertigstellung größerer Stauseen in Südostanatolien – Türkei

Gründung des Südostanatolien-Projekts

– Ziele: Schaffung neuer Bewässerungsflächen und Erzeugung von Energie

– Nutzung der Flüsse Euphrat und Tigris für das Südostanatolien-Projekt

– Kein Wasser für Syrien und Irak, denn diese sind abhängig von den Fremdlingsflüssen

– Durch Stauseen der Türkei kann sie Irak und Syrien politisch unter Druck setzen

 

3. Landwirtschaft im Orient

– Kein ausgiebiger Regen seit 5 Jahren → schwierige Lage in der Landwirtschaft, Bauern leiden darunter

– Mehr als 80 % der Wasservorräte unter dem Westjordanland beansprucht Israel für sich

– Palästinensische Bauern gehen nach Ramallah um nach Wasser zu bitten

– Seit 1995 gesetzliche Festlegung das alle pro Jahr eine bestimmte Anzahl an Wasser bekommen – traf niemals ein

– Durchscnittlicher Wasserverbrauch pro Tag:

– Israeli: 300 l

– Palästiner: 70 l

– ärmere Regionen: 20 l

– Folgen: wenige Grünflächen, keine Gewächshäuser, Gegend ist kahl und verdorrte Olivenbäume

– Im Israelischen Kernland: überall grün, voluminöse Gewächshäuser und Datteln- und Bananenplantagen

 

4. Der zukünftige Orient

– weltweiter Wasserverbrauch hat sich im 20. Jahrhundert versechstfacht

– Durch steigenden Verbrauch in Landwirtschaft, Industrie, Haushalt, Vergeudung und Verschmutzung von Wasser wurde es sehr knapp

– Kosten werden sich in Zukunft um das doppelte bis dreifache erhöhen, da leicht zugängliche Reserven bereits genutzt werden

– Durch globale Wasserkriese könnte es zu Verteilungskämpfen kommen

– Derzeitige Konflikte lässt nichts Gutes erahnen

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