Category Archives: Grundlagen des orientalischen Raums

Islam

Islam

Gliederung

1. Allgemein

Christentum (2,26 Mrd. Anhänger)

Islam (1,57 Mrd. Anhänger)

Hinduismus (900 Mio. Anhänger)

Buddhismus (377 Mio. Anhänger)

Judentum (15 Mio. Anhänger)

– Heilige Schrift: Koran (114 Suren)

– 5 Säulen: 1.Schahada (islamisches Glaubensbekenntnis)

2.Salat (Pflichtgebet)

3.Zakat (Armengabe)

4.Saum (Fasten im Ramadan)

5.Haddsch (Pilgerfahrt nach Mekka)

– Zweitgrößte, Jüngste Weltreligion

– Monotheistische Religion

– Imam = Vorbeter

– Minarett = Gebetsturm

2. Geschichte

– Gründung durch Mohammed 622

– Krieg mit Mekka 623

– 629 erste Pilgerfahrten von Muslimen

– 632 Ausweitung an Einfluss in ganzer arrabischer Halbinsel

– Nach Tod sind Kalifen Führer des Islams: – erster Kalif: Abu Bakr

– zweiter Kalif: Umar

– dritter Kalif: Uthman

– vierter Kalif: Ali …

– mit Tod Mohammeds, Verlust an Mitgliedern

– Medina nicht mehr Muslimisch- Rückeroberung in ridda-Kriegen

– 638 Eroberung Jerusalems und weiteren Ländern

– Persien im Jahr 642 erobert/ Byzanz 628/29

– Spaltung aufgrund innerer Auseinandersetzung

– weitere Spaltungen nach Toden von Kalifen

– Umayyaden reagierten 661-750 (führten einige Kriege, erweiterten

und verloren Reich)

– 750-1258 Herrschaft Abbasiden (neues Zentrum Stadt Bagdad)

– weitere kurze Herrschaften, Osmanen erobern Medina/Mekka und übernehmen Thron, Nichtmuslime bekommen Rechte

3. Die 5 Säulen

4. Mekka/Kaaba

Mekka: – heilige Stadt

– Ziel Pilgerfahrten

– für Nicht-Muslime verboten

– ungefähr 1.500.000 Einwohner

– 90 km vom roten Meer

– 850 km²/liegt auf 300m

– Überschwemmungen wegen

Regenfällen, deswegen viele Dämme

– Großer Zuwachs in letzten Jahren

Kaaba:- quaderförmig

– Innenhof der heiligen Moschee

– zentrales Heiligtum des Islams

– auf 25cm hohem Marmorsockel

– 13,10m hoch, Grundfläche 11,03×12,62

– Meteorid im inneren

– von schwarzem Brokartvorhang bedeckt, auf 2/3Höhe goldeneKallikatur

– Eingang auf 2m Höhe, ereichbar mit Holztreppe auf Rädern

– bei Pilgerfahrt 7 mal entgegen dem Uhrzeigersinn umrunden

5. Koran

– 114 Suren/ unterschiedliche Anzahl an Versen

– von Erzengel Gabriel an Mohammed übergeben

– auf arabisch geschrieben

– wörtliche Offenbarung Gottes

– Unterteilungen: – mekkanische und medinische Suren

– mekkanische werden in früh- und spät aufgeteilt

– thematisiert sich an manchen Stellen selbs

6. Moschee

– Minarette

– Schuhe ausziehen, waschen

– beten

– manchmal Koranschulen

– rechter Fuß betreten, linker Fuß verlassen

– Trennung Männer/Frauen, eigener Betraum

– bescheidene Kleidung

– Frauen Hidschab, Männer Takke

– Empore

– Gebetsnische

– Lehrstuhl

– Kanzel

– Gebet (Namaz) Richtung Mekka

7. Islam in Deutschland

– 2. größte Religion nach Christen

– 5% muslimisch = 4 Mio. Deutsche

– 1,8 Mio. deutsche Staatsbürger

– vorwiegend türkische Migranten, 63%

– seit 2006 deutsche Islamkonferenzen

– seit 2006, versuchen eine religions- und gesellschaftspolitischen Integration der muslimischen Bevölkerung zu erreichen

– 1731 erste Holzmoschee in Deutschland

– erster Weltkrieg, viele Gefangene

– seit 2011 Ausbilden deutscher Imame in Universitäten

– viele Islamische Verbände, mitgliederstärkster: DITIB (900 Moscheengemeinden)

– 1978 Antrag auf Religionsunterricht

– deutsche Autoren kritisieren den Islam

– Mord an Muslim in Dresden (2006 wurde als allgemeine Islamfeindlichkeit gesehen)

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Klima im orientalischen Raum

GLIEDERUNG

  1. Klimazonen
  2. Vegetationszonen
  3. Niederschläge
  4. Besonderheiten des Klimas

1. Klimazonen

Gemäßigte Zone:
Zu der gemäßigten Zone gehört die Türkei, sowie die nördlichen Grenzgebiete des Orients.
Rechts unten ist die Hauptstadt der Türkei, Ankara, in einem Klimadiagramm dargestellt. Es gibt 7 humide Monate woran man auch erkennt, das es zu der gemäßigten Zone gehört.

Subtropische Zone:
Zu den Subtropen gehört der größte Teil des Orients. Das Klimadiagramm rechts unten zeigt Teheran, die Hauptstadt des Iran. Hier gibt es, typisch für die Subtropen, 4 humide Monate.

Tropische Zone:
Der Süden des Orients hat noch Anteil an den Tropen. Rechts unten sieht man ein Klimadiagramm von Kairo, der Hauptstadt Ägyptens. Alle 12 Monate sind arid und die Niederschlagskurve steht nie über 10mm im Monat.

2. Vegetationszonen

(Mit einem „*“ markierte Zonen kommen im Orient vor und
werden später noch genauer erklärt.)

Vegetationszonen der gemäßigten Zone:

– Nadelwälder
– Misch- und Laubwälder
– Steppen*
– Halb- und Vollwüsten*

Vegetationszonen der Subtropen:

– Wüsten*
– Steppen*
– Dornbuschgewächse

Vegetationszonen der Tropen:

– Tropischer Regenwald
– Savannen:
Feuchtsavanne
Trockensavanne
Dornstrauchsavanne*
– Wüste*

Steppen: Eine Steppe ist eine semiaride, baumlose Graslandschaft der gemäßigten Zone. Der Pflanzenbewuchs wird durch Wassermangel begrenzt.

Wüste: Als Wüste bezeichnet man die vegetationslosen oder vegetationsarmen Gebiete der Erde. In Wüsten bedeckt die Vegetation weniger als 5 % der Oberfläche.

Dornstrauchsavanne: Die Dornstrauchsavanne ist durch offenen Bewuchs (Grasland) und in relativ regelmäßigen Abständen stehende Büsche charakterisiert.

3. Niederschläge

Allgemeines:

Die meisten Regionen des Alten Orients erhalten Winterregen, nur die Regionen im äußersten Süden und äußersten Norden enthalten auch Sommerregen.

Daten:

Die jährliche Niederschlagsmenge variiert heute zwischen 1000 mm an den Gebirgshängen, 200–400 mm in den zentralen Steppenregionen und unter 100 mm in den Wüsten.

4. Besonderheiten:

Passatkreislauf:

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Die ITC im Orient:

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Geographischer Überblick

Der Orient

Als Orient bezeichnet man die Länder Vorderasiens und Nordafrikas. Diese bezeichnet man auch als Mesopotamien.

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Zum Orient gehören die Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Türkei, Syrien, Libanon, Israel, Jordanien, Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan

Im Gegensatz zu anderen Ländern dieser Gegend leben im Orient hauptsächlich hellhäutige Menschen. Es wird dort hauptsächlich arabisch gesprochen. Diese wird auch im Koran verwendet.

Der Orient ist einer der neun bzw. zehn Kulturerdteile, wie auch Lateinamerika, Europa Ozeanien (=Australien), usw.

Alle Länder im afrikanischen Bereich waren bis zum 20. Jahrhundert von europäischen Staaten kolonisiert. Dabei veränderte sich die kulturelle und auch gesellschaftliche Lage stark.

Der vordere Orient ist schon seit ca. zwei Millionen Jahren von Homiden besiedelt. Bis vor 12.000 Jahren herrschte dort die Zeit der Jäger und Sammler. Nach dem Ende der letzten Eiszeit begannen die Einwohner mit einem sesshaften Leben, d.h. sie betreiben Ackerbau und Viehzucht. Vor allem wurden die Leute im so genannten Fruchtbaren Halbmond sesshaft.

In der Frühbronzezeit (2900 – 2000 v. Chr.) entwickelten sich im nordafrikanischen Raum die ersten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte. Die Mittelbronzezeit erlebte einen entsetzenden Untergang der sumerischen Kultur und zugleich einen Siegeszug der Semiten. Im südlichen Mesopotamien entstanden die ersten städtischen Siedlungen. Somit ist der Orient ein wichtiger Innovationsraum für alte und neue Kulturen. Begriffe der Naturwissenschaft, Nautik und der Literatur wurden hier geprägt. Das Christen-, Judentum und der Islam haben dort ihren Ursprung. Die meisten Länder die den heutigen Orient bilden sind erst nach dem ersten Weltkrieg entstanden. Vorher gab es nur das Osmanische Reich, das heutige Saudi Arabien und Persien. Häufig sind Geschichte, Kultur und Nation nicht deckungsgleich. Dies ist der Grund weshalb es dort heute noch zu Kriegen kommt.

Die Mauren

Als Mauren werden heutzutage Kelten, Iberer, Phönizier, Griechen, Karthager, Römer und Westgoten bezeichnet. Diese Völker haben alle ihre Spuren in Andalusien hinterlassen. Seine goldene Zeit hatte das Land jedoch im Mittelalter mit der Herrschaft der Araber. Sie kamen im 8. Jahrhundert aus Nordafrika und eroberten zum Großteil die Iberische Insel. Knapp 800 Jahre lang konnten sie sich behaupten. Man findet auch heute noch maurische Hinterlassenschaften, z.B. die Alhambra in Granada.

Die maurische Invasion der Mauren

Die spanischen Muslime werden im allgemeinen Sprachgebrauch als Mauren bezeichnet. Nur eine Minderheit der Truppen die als erstes das europäische Festland vordrangen bestand aus arabischen Muslimen, die meisten waren Berber. In das christliche Spanien traten die Mauren erst 711 ein. Die dort herrschenden Goten waren aber geschwächt. Große Teile des Wissens über die Naturwissenschaften brachten die Mauren mit nach Europa. Außerdem besteht ca. 20% des heutigen spanisch aus arabischen Wörtern. Das Bewässerungssystem wird zum Teil sogar heute noch benutzt. In der spanischen Küche findet man auch viele arabische Gerichte.