Category Archives: Leben im Orient

Die orientalische Stadt

DIE ORIENTALISCHE STADT

1. Traditionelle orientalische Stadt:

1.1 Allgemein Orient

erste Städte im Orient dienten als Zentrum der frühen Hochkultur

1960er orientalische Städte beliebtes Reiseziel für Hippies wegen der Droge Marihuana

1.2 Aufbau der traditionellen orientalischen Stadt

Im Zentrum die Moschee und in Nähe Marktplatz

traditionelle Stadt von Stadtmauer umhüllt

um große Moschee mehrere kleine Zentren mit kleineren Moscheen

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Beispiele:   

Marrakesch

wurde am 7. Mai 1070 von Abu Bakr in Umar gegründet

gibt sehr viele Gebäude und Häuser in vielen engen, langen Gassen

Ein paar größere Straßen zur Unterteilung der Viertel

wird als Stadt der 4 Farben bezeichnet ( Blau = Himmel; weiß = schneebedeckte Berggipfel; rot = Stadtmauern; grün = Palmenhaine)

Damaskus

Hauptstadt Syriens

war früher großflächige Oase -> Siedlungsraum

Man fand steinzeitliche Siedlung

Assur

war ein halbes Jahrtausend Hauptstadt des assyrischen Reiches

liegt am westlichen Ufer des Tigris(heutiges Irak)

lag über 40m hohem Kalksteinfelsen und wurde auf 2 Seiten durch die Tigris begrenzt

Grabungen begannen 1903 durch den deutschen Archäologen R. Koldewey (hatte schon Babylon ausgegraben)

2. Moderne orientalische Stadt:

2.1 Weiterentwicklung zur modernen Stadt

Entstehung neuer Einkaufs- und Geschäftsstraßen mit westlichem Warenangebot

Zugang der Touristen zur Moschee, die früher nur für Gläubige war

Die kleinen Zentren werden weniger, aber auch etwas größer

Bau neuer Tankstellen, Garagen und Reperaturläden

Verschwinden der ländlichen Märkte

Öffnen der Stadtmauer, Entstehung neuer und moderner Wohnviertel

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2.2 Modell einer modernen orientalischen Stadt

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Entstehung von Bürogebäuden, Geschäftszentren und Wohnungen nach westlichem Vorbild im neuen, modernen Stadtteil

Betonbauten in neuen Stadtvierteln, teilweise Lehmbauten im Stadtkern

Beispiele :

Marrakech

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Entstehung eines neuen Stadtteils ,,Ville Nouvelle “(= neue Stadt) wegen der Europäer als Lebensraum

1912 kam Marokko unter französische Verwaltung

Moderne City: Banken, Büros, Hotels, ausländische Firmen, Mehrstöckige Wohnungen

Geometrischer Grundriss

Geradlinige, breite Straßen

Repräsentative Plätze

Durch eine Prachtstraße mit der Medina verbunden

1965: Unabhängigkeit Marokkos (Immigration vieler Juden)

mit über 820.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Marokkos

VAE

Amtssprache: Arabisch

Hauptstadt: Abu Dhabi

Staatsform: föderale Erbmonarchie

Regierungssystem: konstitutionelle Monarchie

Fläche: 83.600 km²

Einwohnerzahl: 5,474 Mio. (2013)

Wichtiges Industrie- und Kulturzentrum

Förderation von sieben Emiraten:

Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra’s al Chaima,

Schardscha und Umm al-Qaiwain

Besitzt die siebtgrößten Ölvorkommen der Welt

Eines der reichsten Länder der Welt

weitestes in der Volkswirtschaft entwickeltes Land im nahen Osten

Dubai

Staat: Vereinigte Arabische Emirate (VAE)

Emirat: Dubai

Einwohner: 2.106.177 (1. Januar 2013)

Fakten:

zweitgrößte Stadt der VAE am Persischen Golf und Hauptstadt des Emirats

ca. 85% der Einwohner des Emirats.

wirtschaftliche, soziale, kulturelle und politische Leben des Emirats

Lage: Nordrand des Emirats Dubai

Teilung durch den Dubai Creek (damaliger Standort unabhängiger Städte, Dair auf der Nord- und Bur Dubai auf der Südseite)

erstreckt sich vor allem nach Süden entlang des Strandes von Jumeirah und der Scheich-Zayid-Straße, da Dubai im Norden direkt an das Emirat Schardscha grenzt.

Bedeutendster Flughafen des Nahen Ostens: Dubai International Airport (DXB)

Aufteilung in 9 Sektoren(Sektor 1–4 & 6 städtisch; Sektor 7 & 9 landwirtschaftlich; Sektor 8: Luxus-Hotels

2.3 Sehenswürdigkeiten:

Bildung des Heritage und Diving Village, nördlich von Bur Dubai 1997 im Namen der Regierung

Vermittlung an Besucher von Kultur, Geschichte und Tradition Dubais durch das Museumsdorf im Stil einer arabischen Siedlung

Bildung eines Dreiecks durch Souq al Bahar, Dubai Mall und dem Burj Khalifa, in dessen Mitte die Dubai Fountains jeden Abend ein Wasser-Licht-Musikspektakel bieten

Gewürzmarkt

größte Einkaufszentren der Stadt, Mall of the Emirates und Dubai Mall (Standort vieler Desingerlables)

Bekannt durch ,,Emirates Golf Club“, austragen eines jährlichen PGA-Turniers (Dubai Desert Classic)

Burj Khalifa

828mWolkenkratzer in Dubai

Höchstes Bauwerk der Welt

Nutzung: Hotels, Wohnungen, Büros

Vor der Einweihung : Burj Dubai, danach: Name des Präsidenten der VAE

Bauzeit: 2004 – 2009

Gesamthöhe: 828m (höchste Bauwerk der Welt)

189 Etagen Insgesamt, davon136 Nutzbare

Baukosten: ca. 1 Mrd. Euro

Dubai Palms

Seit 2001 bau von Palm Islands in Dubai (= künstliche Inselgruppen)

,,The Palm, Jumeirah“ ist bebaut und befahrbar, bei ,,The Palm, Jebel Ali“ ist nur die Landgewinnung bis jetzt abgeschlossen und ,,The Palm, Deira“ wurde während der Landgewinnung eingestellt und zu einer kleineren Inselgruppe umfunktioniert

200 Millionen Kubikmeter Sand und Steine

Im Besitz von Nakheel (staatseigene Entwicklungs- und Baugesellschaft)

Besteht aus einem Palmenstamm, Palmenwedel und einem Sichelmond als Umfahrung und Schutz vor Sturmfluten

Bemängelung der fehlende Wasserzirkulation zwischen den Sandbänken der Palmwedel

The Palm ,,Jumeirah

Liegt zwischen dem Hafen Jebel Ali und dem Zentrum Dubai

16 ,,Palmwedel“ mit Ferienhäusern und Villen

1 Stamm mit ca. 4 km länge und 600 Meter breite, mit Hotels und Wohnblöcken

Stamm und Palmwedel sind miteinander verbunden und bilden eine Insel

300 lange Brücke verbindet die Insel mit dem Festland

Verbindung der Hauptinsel mit dem Außenring durch einem 800 Meter langen Unterseetunnel im Nordwesten

Auf dem Außenring befindet sich der Atlantis (=Vergnügungskomplex)

Gesamtkosten der Insel: ca. 10 Milliarden US-Dollar

Neue Einkaufs- und Geschäftsstraßen mit westlichem Warenangebot entstehen, so haben Touristen Zugang zur Moschee, die früher nur für Gläubige zugänglich war. Die kleinen Zentren werden weniger, aber auch etwas größer. Neuer Tankstellen, Garagen und Reparaturläden werden gebaut. Die ländlichen Märkte verschwinden ganz und die Stadtmauer wird geöffnet, so entstehen neue und moderne Wohnviertel außerhalb. Diese haben oft eine Sackgassengrundriss und die Gebäude sind im Innenhofhaustyp

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Orientalische Kultur

Orientalische Kultur

Gliederung

1. Was heißt ,,orientalische Kultur‘‘?

2. Religion (Islam)

3. Unterschiede zwischen Männern und Frauen

4. Regeln und Verbote

5. Kleidung

6. Tanz

7. Essen

8. Sprache und Schrift

9. Nomadismus

1. Was heißt ,,orientalische Kultur‘‘?

– bestimmter Lebensstil eines

Volkes oder einer Gesellschaft

(Sitten, Religion, Bräuche)

– die Kultur des nahen Osten

– Welt voller Exotik

– Grundhaltung der Menschen

(Werte, Einstellung, Glaube)

2. Religion Islam

– ist die zweitgrößte Religion

– ist die jüngste Weltreligion

– ist eine monotheistische Religion

– Religion der Muslime

– „Gründer“ ist Prophet Mohammed (570-632 n. Chr.)

– Urvater ist Abraham/ Ibrahim

– Gott ist Allah

ist das direkte Wort Gottes

– hat 114 Suren

– in ihm stehen die Grundsätze des Islams und die fünf Säulen

1.Säule: Shahada (der Glaube)

Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet

2.Säule: Salat (das Gebet)

Fünfmal täglich beten

3.Säule: Zakat (das Almosengeben)

Jeder Wohlhabende ist verpflichtet einen Teil seines Einkommens an die Armen zu spenden

4. Säule: Saum (das Fest)

Im neunten Monat des islamischen Jahres ist Ramadan und es wird von Sonnenaufgang bis gefastet

5.Säule: Hadsch (die Pilgerreise)

Jeder Gläubige sollte einmal im Leben eine Pilgerfahrt nach Mekka unternehmen

3. Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Frauen

Männer

– weniger Rechte

– hatten kein Wahlrecht

– ist jetzt Gleichberechtigt

– muss gehorchen

– für Haushalt verantwortlich

– älteste Frau der Familie hütet die Tradition

– unverheiratete Frauen finden schwer einen Platz in der Gesellschaft

– heiraten zwischen dem 16- 18 Lebensjahr

– ältere Frauen haben mehr Einfluss

– dürfen Gewalt anwenden

– Junge ist mit 14 Jahren ein Erwachsener

– darf bis zu vier Frauen haben

4. Regeln und Verbote

– Frauen müssen Kopfbedeckung tragen

– Schuhe vor der Tür ausziehen

– Frauen dürfen dem Mann nicht widersprechen

– Frauen dürfen keine Nicht-Muslime heiraten

– Gastfreundschaft → Gastgeschenk

– kein Alkohol, Schweinefleisch

– Männer sollten immer lange Hosen tragen

5. Kleidung

Abaya, Tnika, Kaftan, Abendkleid

Kaftan, Kameez, Kopfbedeckung, Tracht

6. Tanz

– Frauentanz

– uralter Ritualtanz zur Fruchtbarkeit, Geburt, Leben und Tod

– erotischer Tanzstil

– tanzen nur zu besonderen Anlässen

– gute Tänzerin braucht Lebenserfahrung

7. Essen

– Typische Zutaten: Lamm, Linsen, Kichererbsen, Couscous, Joghurt, Minze

– viele Gewürze und Kräuter

– Nahrungsgrundlage: Weizen

8. Sprache und Schrift

– Hauptsächlich Arabisch

– Arabisch ist die Sprache des Islams

– man schreibt von Rechts nach Links

9. Nomadismus

Nomaden sind soziale Gruppen die von einem Ort zum anderen wandern

Man unterscheidet:

-Vollnomadismus

-Halbnomadismus (seminomadismus)

-Flachlandnomadismus (Horizontalnomadismus)

-Bergnomadismus (vertikalnomadismus)

-Wüsten-/ Steppennomadismus

Lebensraum: Trockengürtel (die Halbwüsten, Steppen und Savannen Nordafrikas, Vorder- und Zentralasiens)

Früher = Handel mit Kräutern, Weiterziehen an einen Ort; fortbewegungsmittel: Laufen/ Kamele; „Freiheit“

Heute = Ackerbau, Sesshaftigkeit; Fortbewegungsmittel. Autos; Kontrolle des Staates

Bevölkerung des Orients

Gliederung:

  1. Unterschied arm/reich
  2. Nomadismus im Orient
  3. Land-und Stadtleben
  4. Einfluss des Islams auf die Bevölkerung

1. Unterschied arm/reich

  • Hohe Geburtsziffern, niedrige Sterbeziffern
  • Größte Bevölkerungsgruppe: Araber bzw. Iraner
  • Minderheit: Berber, Kurden und Juden werden seit Jahren von den Staaten bekämpft
  • Bevorzugte Siedlungsräume: Küstengebiete z.B Schwarzmeerküste, Becken im Gebirge mit relativ guter Wasserversorgung z.B Libanongraben, Längstäler der Gebirge z.B Täler in der Türkei
  • Wassermangel
  • Viele Leute und Tiere leben auf der Straße

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2. Nomadismus im Orient

Früher:

  • Meist Großfamilien
  • Volk der Tuareg am Südrand der Sahara
  • Anpassung an die Wüste
  • Begrenzte  Zeit  zum Essen –> Wanderungen
  • Mitführung von Ziegen, Schafen, Kamelen und Pferden
  • 600 Kilometer von Agadez bis Bilma , 12 Stunden Marsch ohne Rast am Tag
  • Umtauschen von mitgebrachten Waren gegen Datteln und Salz in Bilma
  • Kurze Pause , danach Wanderung nach Nordnigeria zum Tauschen von Salz zu Hirsen

Heute :

  • Fast keine Nomaden mehr, die ihre Kamele als Lasttiere zur Verfügung stellen
  • Oft Konflikte zwischen Freiheitsliebenden und rebellischen Tuareg
  • Viele Tuareg sind in Flüchtlingslagern , wo sie jedoch verarmt leben
  • Verlassen der Heimat um in den Erdölindustrien zu arbeiten

3. Land- und Stadtleben

Stadtleben:

  • Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Stadt um dort Arbeit zu suchen
  • Arbeitslose leben im sogenannten Elendsviertel
  • Manche reichere Leute leben in Wohnblocks, andere in Vororten der Städte
  • Allgemeines Problem: Wassermangel, Hygiene und Müllentsorgung

Landleben:

  • Ackerland Eigentum reicher Familien
  • Verpachtung an die Bauern (Fellachen)
  • Regelmäßige Pachteinkünfte (Grund-und Wasserherren)  Rentenkapitalismus
  • Anlegung der Geldeinnahmen nicht für Verbesserung der Landwirtschaft sondern für Grundbesitz oder Immobilien (Kapitalismus)
  • Verbesserung durch Umverteilung von Bodeneigentum an die Bauern oder die      Einrichtung von Genossenschaften
  • Großer Einfluss der bisherigen Traditionen

–> Pächter, die außer ihrer  Arbeit nichts besaßen , konnten vom Rest der Einträge nicht leben. Sie mussten Schulden machen und kamen in Abhängigkeit von Geldverleihern.

4. Einfluss des Islams auf die Bevölkerung

  • Orient als weitgehend islamisch geprägter Raum
  • Koran als Grundlage vieler Gesetze und Einwohner:
    –> Erziehung und Bildung
    –> Sitten und Bräuche
    –> Familien-, Erb-, Straf- und Wirtschaftsrecht
  • Jeder Wohlhabende hat die Verpflichtung ein Teil seines Einkommens an Arme zu spenden

Landnutzung im Orient

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Landnutzung im Orient

Ackerbau:

-Oasen und Oasenwirtschaft

Definition:

Bewässertes Land in trockenem Gebiet

Stockwerknutzung: 1.Gemüse oder Getreidegebiet

2. niedrige Obstbäume

3. hohe Dattelpalmen

Besonderheiten: Die Siedlungen befinden sich außerhalb der Oasen um den begrenzten und wertvollen Platz nicht zu verschwenden

Oasentypen:

1. Brunnenoase

2. Artesische Brunneoase

3.Quelleoase

4. Flussoase

Beispieloase Douz:

-Mitte des 20. Jahrhunderts wichtige Station einer Handelsroute durch die Sahara.(vergleiche mit Nomadismus)

-Bevölkerungsabnahme wegen alternativen Arbeitsplätzen und anderen Handelsstraßen -> Viehhaltung und Dattelproduktion in Monokultur, da Stockwerkaufbau zu arbeitsintensiv.

-Ende der 1980er Tourismus -> Bevölkerungszunahme

-> neue Events und Hotels

-Heutige Probleme: -Wassermangel

-Luftverschmutzung durch

Kraftfahrzeuge

-Müllentsorgung

-Rentenkapitalismus

Beispiel Ackerbau:

Grundbesitzer(meist aus der Stadt): stellt Boden, Geräte, Saatgut

=> 3/5des Ernteertrags

Wasserherr(Beduinenscheich): stellt Wasser

=>1/5 des Ernteertrags

Fellachen(Pächter): stellt Arbeitskräfte

=>1/5 des Ernteertrags

ALSO: Wenn die Pächterfamilie nicht gleichzeitig Wasserherr ist , dann bleibt ihnen meist nicht genug zum Leben.

VERÄNDERUNGEN: Umverteilung von Bodeneigentum oder Gründung von Genossenschaften.

-Nil und das Nildelta

-Möglichkeit der Landwirtschaft nur im Nildelta und

an den Ufern des Nils möglich (wegen des Wassers,

das die jährlichen Hochwasser über die Felder spülten)

-Weiterer Vorteil durch vom Nil angespülten,

Nährstoffreichen, Schlamm, der als Dünger

verwendet wird

-Bau eines Damms

geregelte Wassermassen => zwei bis drei Ernten im Jahr möglich

Gefährdung des Nildeltas durch fehlenden Nilschlamm und Fortschreitung der Bodenversalzung

-Nur 3,5% des Landes von 1Mio km² werden

für den Ackerbau verwendet (Bereich um den

Nil und das Nildelta)

-Die runden Felder

-Das Königreich Jordanien und eine US-Firma investieren in das Projekt „die runden Felder“

-Bei diesem Projekt wird aus wüstem Land fruchtbarer

Acker

-Angebaute Pflanzen: Getreide sowie Obst und Gemüse

-Bewässerung: mithilfe von Kreisberegnungsanlagen und Grundwasser aus der letzten Eiszeit

Nomadismus:

-Tuareg

-Allgemein: -Tuareg : Nomaden (die Menschen wandern mit ihren Herden)

-Verdienste: 1. Viehhaltung: Ziegen, Schafe Kamele, Pferde

2. Handel

Früher: -Laufstrecke: ca. 600km in 2 Tagen

-Laufzeit: ca. 12 Stunden pro Tag

-Bei Ankunft: 1. Tausch: Waren gegen

Datteln und Salz;

Salz gegen Hirse

(Nordnigeria)

2. kurze Erholung

3. sofortige Rückreise

Heute: -Fast keine Nomaden mehr

-Grenzen können nicht mehr ohne Weiteres überquert werden

-Warentransport mit LKWs

-Regierung fordert Sesshaftigkeit der Tuareg

Experiment-Bodenversalzung:

-Durchführung

1. Ein Glas mit Wasser füllen

2. Salz ins Wasser geben

3. Gut umrühren um das Salz im Wasser zu lösen

4.Kaffeefilter in das Gemisch tunken, so dass die Spitze gut das Wasser berührt

Ergebnis

Das Wasser fließt durch die Kapillarkraft an dem Filter nach oben. Dort verdunstet das Wasser (Wir hab es zur Beschleunigung auf einen Kamin gestellt) und das Salz bleibt zurück. Das selbe passiert auch in der Natur. So entsteht die Bodenversalzung durch Salz, das beim verdunsten zurückbleibt